Entsprechend der weiter fortschreitenden Globalisierung verfolgen die deutschen
Messegesellschaften eine Doppelstrategie: Zum einen bauen sie ihr
Auslandsmarketing in Übersee weiter mit hohem Tempo aus, um auf ihren
Leitmessen am Messeplatz Deutschland Weltangebot und Weltnachfrage möglichst
vollständig abzubilden. Zum anderen organisieren sie rund 200 Veranstaltungen
im Ausland, vor allem in Asien und in Osteuropa, und demonstrieren so weltweite
Kompetenz für bestimmte Branchen.
Sie erreichen damit Unternehmen vor Ort, die sich nicht an einer Messe in Westeuropa beteiligen würden, und können Firmen durch die Qualität ihrer Auslandsveranstaltungen überzeugen, den Sprung auf die deutsche Leitmesse ihrer Branche zu wagen
Ihre Auslandsmessen haben - neben den Inlandsmessen - außerdem eine
Türöffner-Funktion für deutsche Firmen zu neuen Märkten. Fast alle größeren
deutschen Messeveranstalter setzen heute auf das Marktsegment der
Eigenveranstaltungen im Ausland und dies mit stark wachsender Intensität.
Zusammengefasst verfolgen sie damit vor allem drei Ziele:
-
von höheren Wachstumsraten außerhalb Europas profitieren,
-
weltweite Kompetenz für bestimmte Branchen demonstrieren sowie
-
neue Aussteller und Besucher für heimische Leitmessen gewinnen.
Dies sind allesamt Ziele, die auch der deutschen ausstellenden Wirtschaft
direkt oder indirekt zugute kommen.
Weitere Informationen:
Deutsche Auslandsmessen
Stand: 1/2010